Office of the Prime Minister

  • Sitzt auf dem Sofa und liest sich die Unterlagen zur Gründung einer nationalen Fluglinie durch.


    [legend='Antrag auf Gründung einer Nationalen Fluggesellschaft']





    Die Gründung von Air West Nerica würde 40 Millionen ₦ verteilt auf drei Jahre kosten. Die erwarteten Einnahmen könnten die laufenden Kosten nur decken, wenn die Versorgung durch Kerosin zu extrem subventionierten Preisen durch Peak Oil erfolgen könnte. Die Airline könnte aufgrund der fehlenden Infrastruktur nur internationale Verbindungen bedienen. Sinnvolle Ziele wären:

    Eine Flotte von mindestens 7 Flugzeugen würde dafür benötigt werden.[/legend]

  • Ein Anruf aus dem Foreign Ministry geht ein.


    Anozie? Hast du einen kurzen Moment? Wir haben eine Anfrage aus Verland zu der wir uns abstimmen müssen. Mr Kuiper-Post, der Staatspresident des Vrystaat lässt anfragen ob er eine offizielle Einladung aus Kumandae bekommen könnte.

    Minister of Foreign Affairs
    of theRepublic of West Nerica

  • Ah Umuto. Natürlich, natürlich. Ein Staatsbesuch schadet ja nichts und zeigt guten Willen. Wir sind an einer guten Nachbarschaft interessiert, nicht wahr?

  • Chambronne ersucht schriftlich um einen Termin. Es gehe um diplomatische Kontakte zu Livornien.

    Dr. Phelypeaux Chambronne

    Consul honoraire et ministre plénipotentiaire et extraordinaire de la République de Côte d'Or

    Directeur West Nerica Import Holding S. A.

  • Es ist mir eine große Ehre, Votre Excellence! Ich vertrete das Königreich beider Archipele, Ceymur, San Tebano, die République de Côte d'Or und West Sambesi. Diese Staaten bieten dem aufstrebende West Nerica einträgliche Geschäfte an. Natürlich müssen dazu auch Verträge und Papierkram erledigt werden. Dazu bin ich hier.

    Dr. Phelypeaux Chambronne

    Consul honoraire et ministre plénipotentiaire et extraordinaire de la République de Côte d'Or

    Directeur West Nerica Import Holding S. A.

  • Es freut mich Ihre Bekanntschaft zu machen, Mr Chambronne.


    Aber ich bitte, Sie, Sir. Sie können unmöglich dem Diplomatischen Corps von gleich fünf eigenständigen Staaten angehören. Das Foreign Office wird Sie nur für ein Land akkreditieren können. Und um ehrlich zu sein wäre uns im Falle der Côte auch ein nerica-stämmiger Ambassador lieber.


    Wie dem auch sei. Wir würden diese Frage selbstverständlich gerne direkt mit den Vertretern der Côte d'Or besprechen. Und hier kämen Sie ins Spiel, Sir.

  • Zugegeben, es ist eine ganz ordentliche Liste. Aber es scheint komplizierter, als es ist, Excellence. Die Außenpolitik dieser befreundeten Staaten ist eng verknüpft. Die Interessen von Ceymur und San Tebano werden normalerweise durch das Königreich beider Archipele vertreten - ihnen fehlt die personelle Stärke für ein eigenständiges diplomatisches Netz. West Sambesi wird wiederum oftmals von der Côte d'Orvertreten. Die Côte d'Or schliesslich ist vertraglich eng am KBA orientiert, deren gemeinsame Außenpolitik von Altbourg aus koordiniert wird. Aber mein Diplomatenpass ist zunächst von der République de Côte d'Or, richtig. Euer Einverständnis natürlich vorausgesetzt, Excellence.

    Dr. Phelypeaux Chambronne

    Consul honoraire et ministre plénipotentiaire et extraordinaire de la République de Côte d'Or

    Directeur West Nerica Import Holding S. A.

  • Eng verknüpfte Außenpolitik befreundeter Staaten? Das ist eine mögliche Sichtweise, I suppose. Aus einem anderen Blickwinkel mag es nach einer Fremdbestimmung neo-imperialistischer Mächte aussehen.


    Mr Chambronne, es ist mir egal wie Ceymur und San Tebano das handhaben. Bei West Sambesi und der Côte müssen wir auf einer autarken Vertretung bestehen. Wie stellen Sie sich das vor? Ich bin Prime Minister eines Landes, welches sich aus den blutigen Fesseln einer Kolonialmacht befreit hat. Was glauben Sie würde passieren, wenn jemand in diesem Amt ebenjene Mächte tolerieren würde, Sir?


    Sehen Sie Mr Chambronne, Sie wurden ernannt. Ich kann Ihnen versichern, dass als demokratisch gewählter Beamter die Welt nicht so einfach ist, Sir. Es gibt einige Dinge, die selbst das höchste Amt des Landes nicht in der Lage ist zu vollbringen. Eines davon ist die offene Unterstützung ausländisch gesteuerter Außenpolitik von nericanischen Nachbarländern.


    Ganz zu schweigen von der moralischen und ethischen Komponente. Die Menschen in Sambesi und der Côte d'Or haben ein Recht darauf Ihre eigenen Interessen zu vertreten, finden Sie nicht auch?

  • Faxt den Bill zur pottyländisch-westnericanischen Zusammenarbeit an das PM Office und erbittet die Erlaubnis diesen im Parliament einzubringen.


    Basic Treaty between the Kingdom of Pottyland and the Republic of West Nerica


    Preamble


    Als Grundlage für gute Beziehungen beider Vertragspartner und aufgrund des Willens ihrer Repräsentanten, diese Beziehungen zu festigen und auszubauen, schließen das Königreich Pottyland und die Republic of West Nerica nachstehenden Vertrag.

    Dieser Vertrag dient dazu, beide Länder (im Vertrag auch als Vertragsstaaten, Unterzeichnerstaaten bezeichnet) in näheren persönlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakt zu bringen und die Beziehungen weiter auszubauen. Er ist ein Zeichen der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung sowie eine Festigung der gegenseitigen Anerkennung.



    Article 1 - Personal Level


    Bürgern und Repräsentanten der Vertragsstaaten ist es gestattet, sich frei in den Ländern der Vertragsstaaten zu bewegen. Es bedarf nicht der Erteilung eines Visums oder einer Aufenthaltserlaubnis für Aufenthalte mit einer Dauer von bis zu 90 Tagen. Näheres bestimmen die jeweiligen Gesetze der Vertragsstaaten.



    Article 2 - Political Level


    (1) Die Vertragsstaaten erkennen sich gegenseitig als eigenständige souveräne Staaten an. Die territorialen Grenzen zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung werden ebenso als geltend angesehen wie die Hoheitsgewässer entsprechend dem internationalen Abkommen über die Hoheitsgewässer.


    (2) Es wird festgehalten, dass es untunlich ist, sich in die inneren Angelegenheiten des jeweils anderen Vertragsstaates einzumischen. Es ist jedoch zulässig, Vorschläge für Regelungen zu unterbreiten oder Missfallen zu einer staatlichen Handlung, die gegen allgemeine Menschenrechte zu verstoßen droht, zu äußern.


    (3) Die Vertragsstaaten sind sich einig, dass sie zueinander eine friedliche Außenpolitik führen wollen und stets versuchen, etwaige Konflikte untereinander diplomatisch zu lösen.


    (4) Für die Vertragsstaaten besteht keine Unterstützungspflicht im Verteidigungsfalle des jeweils anderen Vertragsstaates. Freiwillige Hilfeleistungen sind allerdings möglich sofern der betroffene Staat diesen zustimmt.


    (5) Die Vertragsstaaten ermöglichen den Austausch von Botschaftern. Die ausgetauschten Botschafter unterliegen auf dem als exterritorial geltenden Gelände der Botschaft der Gesetzgebung des entsendenden Vertragsstaates, müssen sich aber außerhalb des Geländes im Rahmen der Gesetze des Gastlandes bewegen. Botschafter besitzen diplomatische Immunität, die nur in Ausnahmefällen von der Regierung des entsendenden Staates aufgehoben werden kann.



    Article 3 - Economical Level


    (1) Beide Vertragsstaaten verzichten auf Strafzölle auf Produkte des jeweils anderen Vertragsstaates und vereinbaren Einfuhr- und Ausfuhrzollminderungen, die ggf. in einem separaten Abkommen geregelt werden.


    (2) Weitere Zollerleichterungen und gegebenenfalls ein Wegfall von Zolleinschränkungen werden ggf. in einem separaten Abkommen geregelt.


    (3) Der Tourismus beider Vertragsstaaten untereinander soll gefördert werden.


    (4) Der freie Warenverkehr zwischen den Vertragsstaaten soll gefördert werden. Näheres wird ggf. in einem separaten Abkommen geregelt.



    Article 4 - Cultural Level


    (1) Beide Vertragsstaaten vereinbaren einen großzügigen kulturellen Austausch auf allen Ebenen, um allen Bürgern das Wesen und die Eigenheiten der anderen Nation näher zu bringen.


    (2) Als wichtige Aspekte des kulturellen Austausch gelten unter anderem Schüleraustauschprogramme, Studien-, Sprach- und Kulturreisen, Sportveranstaltungen, Ausstellungen, sowie Gastspiele von Künstlern.


    (3) Beide Vertragsstaaten ermöglichen ein Programm zur Städtepartnerschaft. Die Städte der Vertragspartner gelten als ermächtigt, mit Städten des anderen Vertragspartners entsprechende Abkommen zu vereinbaren.


    (4) Das Königreich Pottyland verpflichtet sich, den Kunstschaffenden West Nericas Buchveröffentlichungen im Verlag B.Ü.C.H.E.R. sowie Filmproduktion mit Unterstützung pottyländischer Filmfirmen zu ermöglichen.



    Article 5 - Organizational Level


    (1) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, diplomatisches Personal des Vertragspartners bei der Erfüllung seiner Aufgaben jederzeit nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen, soweit dies nicht zu einer innerstaatlichen Interessenskollision führt.


    (2) Der Vertrag tritt mit der Unterzeichnung und Ratifikation beider Unterzeichnerstaaten statt.


    (3) Der Vertrag hat ab dem Tag der Ratifikation beider Länder unbegrenzte Laufzeit.


    (4) Die Kündigung bedarf der Schriftform und einer Begründung. Die Wirkung der Kündigung des Vertrags tritt 3 Wochen nach Bekanntgabe gegenüber dem anderen Vertragspartner ein, es sei denn, die Vertragspartner einigen sich auf einen früheren oder späteren Zeitpunkt des Wirksamwerdens.

    Minister of Foreign Affairs
    of theRepublic of West Nerica

  • Ich verstehe sehr gut, Sir. Wenn Sie wünschen, kann ich sehr gern meine Unterstützung anbieten, die Berufung eines einheimischen Emissärs der Côte d'Or zu erreichen. In Port Philippe sollte das auf offene Ohren stossen.

    Dr. Phelypeaux Chambronne

    Consul honoraire et ministre plénipotentiaire et extraordinaire de la République de Côte d'Or

    Directeur West Nerica Import Holding S. A.