Beiträge von Umuto Bafundi

    Faxt den Bill zur pottyländisch-westnericanischen Zusammenarbeit an das PM Office und erbittet die Erlaubnis diesen im Parliament einzubringen.


    Basic Treaty between the Kingdom of Pottyland and the Republic of West Nerica


    Preamble


    Als Grundlage für gute Beziehungen beider Vertragspartner und aufgrund des Willens ihrer Repräsentanten, diese Beziehungen zu festigen und auszubauen, schließen das Königreich Pottyland und die Republic of West Nerica nachstehenden Vertrag.

    Dieser Vertrag dient dazu, beide Länder (im Vertrag auch als Vertragsstaaten, Unterzeichnerstaaten bezeichnet) in näheren persönlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakt zu bringen und die Beziehungen weiter auszubauen. Er ist ein Zeichen der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung sowie eine Festigung der gegenseitigen Anerkennung.



    Article 1 - Personal Level


    Bürgern und Repräsentanten der Vertragsstaaten ist es gestattet, sich frei in den Ländern der Vertragsstaaten zu bewegen. Es bedarf nicht der Erteilung eines Visums oder einer Aufenthaltserlaubnis für Aufenthalte mit einer Dauer von bis zu 90 Tagen. Näheres bestimmen die jeweiligen Gesetze der Vertragsstaaten.



    Article 2 - Political Level


    (1) Die Vertragsstaaten erkennen sich gegenseitig als eigenständige souveräne Staaten an. Die territorialen Grenzen zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung werden ebenso als geltend angesehen wie die Hoheitsgewässer entsprechend dem internationalen Abkommen über die Hoheitsgewässer.


    (2) Es wird festgehalten, dass es untunlich ist, sich in die inneren Angelegenheiten des jeweils anderen Vertragsstaates einzumischen. Es ist jedoch zulässig, Vorschläge für Regelungen zu unterbreiten oder Missfallen zu einer staatlichen Handlung, die gegen allgemeine Menschenrechte zu verstoßen droht, zu äußern.


    (3) Die Vertragsstaaten sind sich einig, dass sie zueinander eine friedliche Außenpolitik führen wollen und stets versuchen, etwaige Konflikte untereinander diplomatisch zu lösen.


    (4) Für die Vertragsstaaten besteht keine Unterstützungspflicht im Verteidigungsfalle des jeweils anderen Vertragsstaates. Freiwillige Hilfeleistungen sind allerdings möglich sofern der betroffene Staat diesen zustimmt.


    (5) Die Vertragsstaaten ermöglichen den Austausch von Botschaftern. Die ausgetauschten Botschafter unterliegen auf dem als exterritorial geltenden Gelände der Botschaft der Gesetzgebung des entsendenden Vertragsstaates, müssen sich aber außerhalb des Geländes im Rahmen der Gesetze des Gastlandes bewegen. Botschafter besitzen diplomatische Immunität, die nur in Ausnahmefällen von der Regierung des entsendenden Staates aufgehoben werden kann.



    Article 3 - Economical Level


    (1) Beide Vertragsstaaten verzichten auf Strafzölle auf Produkte des jeweils anderen Vertragsstaates und vereinbaren Einfuhr- und Ausfuhrzollminderungen, die ggf. in einem separaten Abkommen geregelt werden.


    (2) Weitere Zollerleichterungen und gegebenenfalls ein Wegfall von Zolleinschränkungen werden ggf. in einem separaten Abkommen geregelt.


    (3) Der Tourismus beider Vertragsstaaten untereinander soll gefördert werden.


    (4) Der freie Warenverkehr zwischen den Vertragsstaaten soll gefördert werden. Näheres wird ggf. in einem separaten Abkommen geregelt.



    Article 4 - Cultural Level


    (1) Beide Vertragsstaaten vereinbaren einen großzügigen kulturellen Austausch auf allen Ebenen, um allen Bürgern das Wesen und die Eigenheiten der anderen Nation näher zu bringen.


    (2) Als wichtige Aspekte des kulturellen Austausch gelten unter anderem Schüleraustauschprogramme, Studien-, Sprach- und Kulturreisen, Sportveranstaltungen, Ausstellungen, sowie Gastspiele von Künstlern.


    (3) Beide Vertragsstaaten ermöglichen ein Programm zur Städtepartnerschaft. Die Städte der Vertragspartner gelten als ermächtigt, mit Städten des anderen Vertragspartners entsprechende Abkommen zu vereinbaren.


    (4) Das Königreich Pottyland verpflichtet sich, den Kunstschaffenden West Nericas Buchveröffentlichungen im Verlag B.Ü.C.H.E.R. sowie Filmproduktion mit Unterstützung pottyländischer Filmfirmen zu ermöglichen.



    Article 5 - Organizational Level


    (1) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, diplomatisches Personal des Vertragspartners bei der Erfüllung seiner Aufgaben jederzeit nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen, soweit dies nicht zu einer innerstaatlichen Interessenskollision führt.


    (2) Der Vertrag tritt mit der Unterzeichnung und Ratifikation beider Unterzeichnerstaaten statt.


    (3) Der Vertrag hat ab dem Tag der Ratifikation beider Länder unbegrenzte Laufzeit.


    (4) Die Kündigung bedarf der Schriftform und einer Begründung. Die Wirkung der Kündigung des Vertrags tritt 3 Wochen nach Bekanntgabe gegenüber dem anderen Vertragspartner ein, es sei denn, die Vertragspartner einigen sich auf einen früheren oder späteren Zeitpunkt des Wirksamwerdens.

    Bafundi zieht ihre Brille auf und staunt nicht schlecht über die perfekte Vorbereitung ihres Gastes. Da soll nochmal jemand sagen Pottyland sei einfach nur eine Nation voller Spaßvögel...das geht ja flotter als auf dem ratelonischen Arbeitsamt.


    My goodness Lord Reis, Sie sind wirklich auf alle erdenklichen Fällen vorbereitet, nicht wahr?

    Sie erlauben doch, nicht wahr?


    Bafundi macht einige kleine Anmerkungen mit ihrem blauen Kugelschreiber.


    Grundlagenvertrag zwischen dem Königreich Pottyland und der Republic of West Nerica


    Präambel:

    Als Grundlage für gute Beziehungen beider Vertragspartner und aufgrund des Willens ihrer Repräsentanten, diese Beziehungen zu festigen und auszubauen, schließen das Königreich Pottyland und die Republic of West Nerica nachstehenden Vertrag.

    Dieser Vertrag dient dazu, beide Länder (im Vertrag auch als Vertragsstaaten, Unterzeichnerstaaten bezeichnet) in näheren persönlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakt zu bringen und die Beziehungen weiter auszubauen. Er ist ein Zeichen der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung sowie eine Festigung der gegenseitigen Anerkennung.



    Artikel 1 - Die persönliche Ebene

    Bürgern und Repräsentanten der Vertragsstaaten ist es gestattet, sich frei in den Ländern der Vertragsstaaten zu bewegen und niederzulassen. Es bedarf nicht der Erteilung eines Visums oder einer Aufenthaltserlaubnis für Aufenthalte mit einer Dauer von bis zu 90 Tagen. Näheres bestimmen die jeweiligen Gesetze der Vertragsstaaten.


    Artikel 2 - Die politische Ebene

    (1) Die Vertragsstaaten erkennen sich gegenseitig als eigenständige souveräne Staaten an. Die territorialen Grenzen zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung werden ebenso als geltend angesehen wie die Hoheitsgewässer entsprechend dem internationalen Abkommen über die Hoheitsgewässer.

    (2) Es wird festgehalten, dass es untunlich ist, sich in die inneren Angelegenheiten des jeweils anderen Vertragsstaates einzumischen. Es ist jedoch zulässig, höfliche Vorschläge für Regelungen zu unterbreiten oder Missfallen zu einer staatlichen Handlung, die gegen allgemeine Menschenrechte zu verstoßen droht, zu äußern.

    (3) Die Vertragsstaaten sind sich einig, dass sie zueinander eine friedliche Außenpolitik führen wollen und stets versuchen, etwaige Konflikte untereinander diplomatisch zu lösen.

    (4) Für die Vertragsstaaten besteht keine Unterstützungspflicht im Verteidigungsfalle des jeweils anderen Vertragsstaates. Freiwillige Hilfeleistungen sind allerdings möglich sofern der betroffene Staat diesen zustimmt.

    (5) Die Vertragsstaaten ermöglichen den Austausch von Botschaftern. Die ausgetauschten Botschafter unterliegen auf dem als exterritorial geltenden Gelände der Botschaft der Gesetzgebung des entsendenden Vertragsstaates, müssen sich aber außerhalb des Geländes im Rahmen der Gesetze des Gastlandes bewegen. Botschafter besitzen diplomatische Immunität, die nur in Ausnahmefällen von der Regierung des entsendenden Staates aufgehoben werden kann.


    Artikel 3 - Die wirtschaftliche Ebene

    (1) Beide Vertragsstaaten verzichten auf Strafzölle auf Produkte des jeweils anderen Vertragsstaates und vereinbaren Einfuhr- und Ausfuhrzollminderungen, die ggf. in einem separaten Abkommen geregelt werden.

    (2) Weitere Zollerleichterungen und gegebenenfalls ein Wegfall von Zolleinschränkungen werden ggf. in einem separaten Abkommen geregelt.

    (3) Der Tourismus beider Vertragsstaaten untereinander soll gefördert werden.

    (4) Der freie Warenverkehr zwischen den Vertragsstaaten soll gefördert werden. Näheres wird ggf. in einem separaten Abkommen geregelt.



    Artikel 4 - Die kulturelle Ebene

    (1) Beide Vertragsstaaten vereinbaren einen großzügigen kulturellen Austausch auf allen Ebenen, um allen Bürgern das Wesen und die Eigenheiten der anderen Nation näher zu bringen.

    (2) Als wichtige Aspekte des kulturellen Austausch gelten unter anderem Schüleraustauschprogramme, Studien-, Sprach- und Kulturreisen, Sportveranstaltungen, Ausstellungen, sowie Gastspiele von Künstlern.

    (3) Beide Vertragsstaaten ermöglichen ein Programm zur Städtepartnerschaft. Die Städte der Vertragspartner gelten als ermächtigt, mit Städten des anderen Vertragspartners entsprechende Abkommen zu vereinbaren.

    (4) Das Königreich Pottyland verpflichtet sich, den Kunstschaffenden West Nericas Buchveröffentlichungen im Verlag B.Ü.C.H.E.R. sowie Filmproduktion mit Unterstützung pottyländischer Filmfirmen zu ermöglichen.



    Artikel 5 - Organisatorisches

    (1) Die Vertragsstaaten verpflichten sich, diplomatisches Personal des Vertragspartners bei der Erfüllung seiner Aufgaben jederzeit nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen, soweit dies nicht zu einer innerstaatlichen Interessenskollision führt.

    (2) Der Vertrag tritt mit der Unterzeichnung und Ratifikation beider Unterzeichnerstaaten statt.

    (3) Der Vertrag hat ab dem Tag der Ratifikation beider Länder unbegrenzte Laufzeit.

    (4) Die Kündigung bedarf der Schriftform und einer Begründung. Die Wirkung der Kündigung des Vertrags tritt 3 Wochen nach Bekanntgabe gegenüber dem anderen Vertragspartner ein, es sei denn, die Vertragspartner einigen sich auf einen früheren oder späteren Zeitpunkt des Wirksamwerdens.


    Ich habe nur einige kleine Anmerkungen.


    Ob etwas höflich gesagt wird oder nicht ist uns einerlei. Befreundete Staaten finden da schon einen treffende Sprache dafür. Aus meiner Sicht können wir das Wort "höflich" gerne entfernen. Lieber ehrliche Worte als geschönte Wahrheiten, nicht wahr? Das hilft uns doch allen mehr. An diesem Punkt hängt aber nun wirklich nichts. Wir formulieren das so wie Sie es für genehm halten, Mr Reis. Das ist nur ein ... ähm ... höflicher Vorschlag.


    Daneben würde ich gene die Visafreiheit auf 90 Tage beschränken und die Niederlassungsfreiheit herausstreichen. Um seinen permanenten Wohnort zu verlegen braucht es ja ohnehin mehr als nur Visa. Dazu kommt ja eigentlich in allen Fällen eine Arbeitserlaubnis, permanente Aufenthaltserlaubnis und all die langweilige Bürokratie. Sie glauben nicht wie viele Formulare man dazu braucht.

    Wir wollen doch kein Einwanderungsgesetz daraus machen, nicht wahr?

    Der dreifache Coconut Ballbreaker? Nein, never heard of it. Den sollten wir dringend einmal ausprobieren.


    Was halten Sie davon wenn wir hier Nägel mit Köpfen machen und eine Botschaft in Pottyland eröffnen. Dann wären gegenseitige Besuche an der Tagesordnung und wir könnten uns direkt zum Cocktailtrinken verabreden ... und das wären dann sogar noch geschäftliche Anlässe!


    Den Halbsatz ", die ich dann auch direkt beim Finanzamt anrechnen lassen kann!" lässt Bafundi lieber weg und lächelt sattdessen seelig.

    Es spricht einfach Bände, dass dieser "Völkerbund" es nach 5 Jahren Gründungsdauer noch nicht einmal geschafft hat, sich zu versammeln und nunmehr erst einmal darüber abstimmen muss, wo er sich trifft.

    Well, at least the eternal chancellor tried her best. Sie ist immerhin hartnäckig.




    Was sind denn die westnericanischen Hauptindustriezweige - neben den Erdnüssen?

    Wir haben das Glück über einige Ölvorkommen vor der Küste und im Hinterland zu verfügen. Der Umsatz davon wandert quasi direkt ins Militär. Der zivile Teil der Regierung versucht mit den verbleibenden Brotkrumen ... ähm ... Erdnüssen sein Glück. Sand hätten wir noch! Aber ein Einstieg ins Sandkastengeschäft kam uns nicht Erfolgsversprechend genug vor.


    Kokosnüsse haben wir noch im Überfluss. Die werden aber eher von Kleinbetrieben angebaut.

    Zudem sind große internationale Bündnisse unfassbar träge. Es vergehen Tage, manchmal Wochen, ehe eine gemeinsame Erklärung überhaupt ansatzweise formuliert ist. Kleine Bündnisse wie die damalige Dreifaltige Allianz haben sich sofort getroffen und gehandelt, dort waren die gemeinsamen Interessen klar formuliert und die gemeinsame Linie schnell abgesprochen.

    Bei all Ihren Jahren in der Diplomatie haben Sie sicher so einiges gesehen, no doubt about that. Möglicherweise ist auch schon die Idee eines solchen Staatenbundes Quatsch. Das würde Miss Bont dann mit Ihrem Völkerbund eine schreckliche Arroganz in der Namenswahl unterstellen, aber in der Sache durchaus Recht geben.



    Moment, verstehe ich Sie da richtig? Sagen Sie, es gäbe keinen Rassismus gegenüber Weißen in West Nerica, weil es hier keine Weißen gibt?


    Reis runzelt die Stirn.


    Ja, doch. Ihre Auffassung trifft es recht genau, Sir.




    Das bedeutet, eine Öcke sind ungefähr 640 Nerican, wenn ich grob vom Durchschnittskurs zum Tura ausgehe... Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler - worin sehen Sie die Gründe für diese starken Kursschwankungen?

    Wirtschaftlich sind wir sicher keine international anerkannte Größe. Wir unterliegen diversen Spekulationen auf dem Devisenmarkt und auch unsere Wirtschaftsleistung kann je nach Saison durchaus schwanken.

    Nehmen Sie die Erdnuss-Industrie. Sie basiert auf einem Naturprodukt. Ernteausfälle dort fallen auch im Bruttoinlandsprodukt ins Gewicht. Eine Flut, ein Sandsturm, ein Streik ... all das kann in West Nerica einen großen Einfluss auf die Wirtschaft entfalten.




    Sofern der Konsum von Hanf hier legal ist und es einen Markt für Kleidung oder Medizin aus Hanf gibt - durchaus! Schließlich ist das eines unserer Hauptwirtschaftsgüter, das so wichtig ist, dass es bei uns ein Ministerium zur Überwachung der Hanfqualität gibt.

    Es gibt keine Gesetze hier gegen Hanf. Die Leute sollen tun was immer sie wollen. Sie trinken auch schwarzgebrannten Ododoro. Hanf kann unmöglich gefährlicher sein.



    Langfristig kann ich mir vorstellen, auch Künstler und Motivierte aus West Nerica dahingehend zu unterstützen, dass hier mindestens eine eigene Filmfirma entsteht. Zwar ist nach futunischer Ansicht Abhängigkeit ein Garant für Frieden, doch sehe ich gerade im kulturellen Bereich eine Abhängigkeit als zu starke Einschränkung der künstlerischen Freiheit.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Literatur auch über B.Ü.C.H.E.R. verlegt und in alle Welt verkauft werden kann. Natürlich erhalten die Autoren durch den Verlag eine faire Bezahlung. Die Details müssen die Autoren jeweils mit dem Verlag aushandeln, doch aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass noch niemand über den Tisch gezogen oder übervorteilt wurde.

    Thank you for those generous offers. Ich werde dafür sorgen, dass unsere Kulturschaffenden davon hören.

    Und ein Völkerbund, der nicht alle Völker dieser Erde vereint, kann sich wohl kaum so bezeichnen.


    Nickt zustimmend.


    I totally agree, Sir.



    Nun, es ist nicht so, dass Westnerica der UVNO nicht beitreten könnte oder hätte beitreten können. Genauso steht es um die anderen nericanischen Staaten. Dort wird niemand ausgeschlossen, schon gar nicht strukturell oder rassistisch. Das ist jedenfalls mein Eindruck.


    Selbstverständlich. Wir könnten uns dort einbringen und ich bin mir sicher, dass uns keine Türen versperrt würden. Let's be honest, though. Die UVNO liegt mindestens im Koma.


    Bafundi seufzt tief.


    Ich fürchte ein internationaler Staatenbund hat nur dann eine Chance, wenn er nicht fest an ein Land bekoppelt ist und alle Länder dort mit einem gleichen Stimmrecht versehen sind. Vielleicht müsste man ihm sogar zu Beginn einen ausschließlich beratenden Charakter einräumen um ihn zu etablieren. Eine Resolution einer Versammlung die alle Menschen dieser Welt repräsentiert kann manchmal mehr bewirken als direkte Aktionen einzelner Länder. Nur wer langsam geht kommt auch weit, right?



    Sehen sich die wenigen Weißen Ihrer Bevölkerung denn einem gewissen Rassismus ausgesetzt? Ich hoffe, die Frage kommt richtig rüber - Ihre Wortwahl könnte unerfahrene Menschen zu der Annahme bewegen, Sie würden Ressentiments gegen Weiße hegen. Das ist natürlich Quatsch, sonst würden wir uns hier nicht so offen unterhalten. Doch lassen Ihre Andeutungen darauf schließen, dass es in der Bevölkerung diese Art von Ressentiments zumindest geben könnte.

    Umuto rutscht etwas unruhig auf ihrem Stuhl umher.


    Mr Reis, das sind doch alle theoretische Probleme. Wir haben kaum Weiße Staatsbürger in West Nerica, darum existiert das Problem auch nicht - vollkommen gleich was die meisten Menschen hier denken oder nicht.



    Verzeihung, ich bin über die Wechselkurse nicht ganz im Bilde. Wieviel wäre ein Nerican in, sagen wir mal... Turanischen Tura?


    Unsere Währung ist leider nicht so stabil wie sagen wir der Öcke. Die Umrechnungskurse für eine Tura liegen zwischen 450 und 400 Nericans.


    Bafundi zieht die Schultern hoch und lacht entschuldigend.

    Die Zahl für das Hähnchenfleisch war vollkommen aus der Luft gegriffen. Ich habe keine Ahnung was das im Einkauf kostet.




    Doch müssen diese Entgegenkommen in beide Richtungen funktionieren und sich in etwa die Waage halten. Es hat ja auch jede Nation ihre eigenen Präferenzen, was den Im- und Export angeht.


    Granted, selbstverständlich müssen alle Parteien einen Vorteil aus solchen Verträgen ziehen. Wir haben zum Beispiel keinerlei Hanf in West Nerica. Das klingt doch vielversprechend, finden Sie nicht?



    Kennen Sie die Kinokette ULTRAPLEX? Die wäre - gerne auch in Zusammenarbeit mit Produktionsfirmen aus Pottyland - eine gute Möglichkeit, westnericanische Kultur und ihre Werte einer breiten, internationalen Masse zugänglich zu machen

    Selbstverständlich. Nerica auf den Leinwänden der Welt. Sounds freaking awesome to me!



    Auch unser Literaturverlag B.Ü.C.H.E.R. verschifft die dort verlegten Werke in alle Welt. Ein Reiseführer, ein kulturell geprägter Roman oder ein Comic könnte auf Ihr Land positiv und kulturell aufmerksam machen.

    Kulturelle Zusammenarbeit liegt uns sehr am Herzen. Wir sollten unbedingt ausführlicher darüber reden. Vielleicht könnten wir einige Vorschläge sammeln und diese diskutieren?


    Wir hätten west nericanische Klassiker wie "Die Geschichte vom weinenden Zebra". Darin geht es um die Geschichte einer Nomandenfamilie, die mit ihrern Schafsherde in Ayos-Eboko lebt. Es wird ein weißes Zebra geboren, welches dann aber von seiner Mutter verstoßen wird. Erst durch eine Schafskopfsgeige wird die Zebramutter in einem uralten nericanischen Ritual dann doch dazu gebracht, ihr Junges anzunehmen. Sehr anrührende Geschichte und Pflichtlektüre in unserem Schulsystem.


    Oder wenn es etwas drastischer sein darf: "Beasts of a Void Nation". Eine recht gewalttätige Geschichte über einen Kindersoldaten wie sie nur auf Nerica geschrieben werden kann. Wirklich nur für Erwachsene zu empfehlen.

    Wenn es humorvoller sein darf, dann wäre "Hör mir auf mit Parabolspiegelkochern" vielleicht ein heißer Kandidat. Dort beschreibt eine nericanische Hausfrau die Ankunft einer NGO die versucht in der Wüste Parabolspiegelkocher aufzustellen nur um dann festzustellen, dass niemand bei 40 Grad im Schatten warme Mittagsmahlzeiten zubereitet sondern, dass ein Kühlschrank viel hilfreicher gewesen wäre. Das Buch basiert auf einer wahren Begebenheit.

    Die Nachteile des Imperialismus auszugleichen ist jedoch eine Aufgabe aller Staaten. Vielleicht hilft da auch eine aktive Außenpolitik, um zu zeigen, dass Westnerica eine starke Stimme hat, die ihre Meinung offen kund tut?

    Selbstverständlich. West Nerica bringt sich mit Freude überall dort ein wo es Interesse an eine Stimme aus Nerica gibt. Leider gibt es nur geringes Interesse daran. Unsere Freunde in Verland wissen davon ein Lied zu singen.


    Ein vertrockneter Baum weigert sich nicht zu brennen, sagen wir in einem Sprichwort in West Nerica. Currently, it's the Völkerbund that's burning. Jegliche Versuche einen solchen Bund an Bedingungen zu binden die auf dem Ausschluss von Staaten basiert ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt.



    Die UVNO hat seit jeher ihren Sitz in Droch Aímsir, Tír Na nÓg, also auf nericanischem Gebiet.

    Und er ist dennoch eine Vereinigung von Weißen ohne Vertretung des Großteiles der Menschen auf dem Festland Nericas. Die UVNO ist jedoch heute ohne größere Bedeutung in der internationalen Diplomatie. Darum ist das zu verschmerzen. Es unterstreicht aber meine Argumentation, don't you agree?



    Was wäre denn Ihr Vorschlag, um dem strukturellen Rassismus zunächst regional, auf lange Sicht aber international zu begegnen?

    Wir haben kaum Weiße in unsrer Bevölkerung. Rassismus damit auch eher ein Randproblem für uns auf lokaler Ebene.



    Grundsätzlich streben wir einen zollfreien Waren- und Dienstleistungsverkehr an. In puncto Steuern weiß unser König, der interimshalber auch Wirtschaftsminister ist, jedenfalls besser Bescheid. Was ich Ihnen aber sagen kann: Wer mit uns zusammenarbeitet und dies vertraglich absichert, ist finanziell besser gestellt als Länder, mit denen keine Abkommen bestehen.

    Zollfreier Warenverkehr ist nur bei sehr selektiven Produkten möglich. Wir können kaum mit den Preisen industrieller Produktionsstätten im Ausland konkurrieren. Bei einer totalen Öffnung werden unsere Märkte überschwemmt. Mein Farmer hier kann mithalten wenn beispielsweise gefrorene Hühnerbrüste zu tausenden aus Fabriken für 99 ₦ das Pfund hier ankommen. Wir haben kleine Betriebe und es wäre eine Katastrophe wenn die zumachen würden. Forty percent of our businesses are small and medium enterprises.



    Nun, ja, schon - aber erwähnten Sie nicht auch Unruhen in diesen Gebieten?

    Sicher, sicher. Aber es leben kaum Menschen in diesem Gebiet. As I told you before, es ist mehr eine Sache von Nationalstolz diese Gegend zu befrieden denn eine Notwendigkeit.

    Aber da Sie es ansprechen - was möchte Nerica, in Ihren Worten?

    West Nerica ist selbstverständlich nicht einzige Stimme des vergessenen Kontinents. Aber immerhin ist unsere Stimme näher an dem was Nerica möchte als eine Stimme aus ... sagen wir ... Alberina.


    Wenn Sie mich so fragen, dann denke ich, dass Nerica gehört werden möchte. Als gleichberechtigter Partner. Auch sollten die Nachteile des Imperialismus dringend ausgeglichen werden. Die Startbedingungen in diesem Teil der Welt sind die Folge der imperialistischen Historien der Großmächte und kein reines internes Problem Nericas. Wir hatten schlicht nie die Chancen wie sie andere hatten. Und das aufgrund von Entscheidungen die in fernen Ländern getroffen wurden.


    Das kann ich natürlich verstehen. Ich hoffe sehr, dass dieses Trauma überwunden werden kann. In Pottyland spielen Herkunft und Hautfarbe keine Rolle und ich hoffe sehr, dass diese Einstellung eines Tages auf der ganzen Welt verbreitet ist. Ja, da bin ich ein Träumer und Naivling... oder Idealist, wie man möchte.

    Gegen Idealismus ist doch nichts einzuwenden. Es sind nicht die kleinen Schritte, sondern die undenkbaren, die Menschen am Ende in Geschichtsbücher bringen. Nur gibt es Wunden die zu tief sind um in Vergessenheit zu geraten.


    Und Sie dürfen nicht den strukturellen Rassismus außer Acht lassen. Wie viele Farbige sitzen denn aktuell an den Tischen der ganzen Weltunionen? Vom Internationalen Rat bis zum Völkerbund werden alle internationalen Vereinigungen seit jeher ausschließlich von Weißen dominiert. Die Sitzungen finden auch nicht etwa auf der ganzen Welt gleichermaßen statt. Sie konzentrieren sich auf Antica. Dasselbe gilt nahezu überall. Selbst in Valsanto. Wann gab es denn je einen Papst der nicht weiße Haut hatte und aus Atica stammte?

    Als nericastämmiger Mensch hat man es auf dieser Welt in aller Regel schwerer etwas zu erreichen. Die Strukturen begünstigen zumindest fahrlässig diese Tatsache. Idealismus ist daher dringend, sehr dringend notwendig in der heutigen Welt, in my humble opinion. Ein Lichtblick ist immerhin, dass die Vereinigten Staaten von Astor schon viele Präsidenten hatten deren Vorfahren von diesem Kontinent kamen.


    Vor allem liegt Westnerica direkt am Ozean. Das ist nicht zu verachten, findet doch ein beträchtlicher Teil des Welthandels per Schiff statt. Ein großer und wichtiger Umschlaghafen liegt in Fjördstovien, im Nordosten Pottylands. Und es ist kaum möglich, vom Süden aus nach Antica zu kommen, ohne pottyländische Hoheitsgewässer zu durchqueren.

    Selbstverständlich könnte man an Pottyland vorbeifahren.


    Bafundi muss lachen aber bevor Lord Reis antworten kann schiebt sie hinterher.


    Wir sind uns schon einig, dass es sinnvoller ist durch pottyländische Gewässer zu fahren und ein paar Tage zu sparen. Sofern die Steuern und Hafengebühren nicht zu hoch sind zumindest. Am Ende ist alles immer eine Frage des Preises, nicht wahr? Aber gerade wenn ein Absatzmarkt auf dem Weg nach Antica liegt, dann wäre es ja wirtschaftlicher Unsinn nicht in Fjördovien zu halten. Sie sollten diese Erdnüsse wirklich in den Bars zu Hause verteilen. Ich hoffe die Menschen in Pottyland haben keine Erdnuss-Allergie. Das wäre sehr ungünstig für uns.



    Wie sehen denn die Pläne für den Osten aus? Bestehen Möglichkeiten, diese Region zu stabilisieren und zu kultivieren?


    Was den Osten angeht ... nun ehrlich gesagt nicht. Wen kümmert es wo die Grenze liegt um ob sie sicher ist? Da gibt es nichts. Die Ölquellen müssen abgesichert sein und der Rest ist eher eine Frage der nationalen Ehre denn eine Notwendigkeit. In der Wüste lässt sich auch nichts anbauen ... und für Sandburgenwettbewerbe können wir auch nach Kukum fahren, nicht wahr?

    Well, thank you Sir. We do appreciate the gift.


    Lächelt ebenfalls und überlegt kurz bevor sie zu einer Antwort ansetzt.


    Der größte Unterschied ist wohl die Geschichte, nicht wahr? Nercia war nie sonderlich im Fokus der Weltöffentlichkeit. Die Hälfte des Kontinents ist heute noch in Besitz von Kolonialherren aus Antica. Was Nercia möchte spielt in den fernen Mamorpalästen im Norden doch kaum eine Rolle. Einige wenige Länder aber konnten sich befreien. Darunter West Nerica. Ja, wir haben nicht den Reichtum um überall mitzuhalten. Aber wir haben unseren Stolz. Wir sind frei und selbstbestimmt. Etwas, das nur wenige Menschen auf unserem schönen Kontinent von sich behaupten können.


    Das ist auch der Grund für viele unsere Eigenheiten. Die meisten Menschen in unserem Land lieben Besucher. Touristen sind willkommen. Geschäftliche Dinge dagegen sind schwieriger. Sie müssen eines in West Nerica verstehen, Mr Reis: Wenn so viele der eigenen Vorfahren auf Plantagen gearbeitet haben oder verschleppt wurden beeinflusst das einen Menschen.
    Sie würden Probleme haben Menschen zu finden, die für einen Chef mit weißer Hautfarbe arbeiten würden. Diese Dinge erinnern die Bürger West Nericas an die blutigsten und dunkelsten Momente ihrer eigenen Familiengeschichte.

    Bafundi nippt nachdenklich am Orangensaft.


    Es gibt aber selbstredend auch schönere Dinge als die Geschichte in West Nerica: Beispielsweise eine Kultur, die für viele Bewohner Anticas exotisch anmuten dürfte. Oder die besten Erdnüsse der Welt! Wussten Sie, dass in West Nerica fünf Erdnusssorten wachsen? Die in ihrer Lieblingsbar in Pottyland sind, mit Verlaub, nur Ausschussware dagegen!


    Ich würde mich freuen Ihnen ein paar Säcke an Erdnüssen mitgeben zu können. Wir bauen gerade eine Initiative auf um sie zu vermarkten.


    Umuto zieht ein Prospekt mit einem etwas zu kindlich wirkendem Logo hervor.


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    Wie auch immer. Auch unsere geologische Lage ist nicht von schlechten Eltern, that's for sure. Im Norden beginnen die ersten Ausläufer des tropischen Regenwalds während wir im westen Kokospalmen und weiße Sandstrände auf Kukum unser Eigen nennen dürfen. Der Osten ist dagegen weniger segensreich. Im Marketing würde man Ayos-Eboko vielleicht ein "El Dorado for sandboarders" nennen. In Wirklichkeit ist die Gegend unwirtlich, sandig und kaum einladend. Ich will Ihnen nichts vormachen, Mister Reis. Es ist selbst für Nericaner gefährlich sich dort aufzuhalten. Die willkürliche Grenzziehung und das unwegsame Gelände gepaart mit dem Mangel an Wasser sorgen noch heute, so viele Jahre nach Ende der Kolonialzeit, für soziale Spannungen. Innenpolitisch ist die Region eine einzige Katastrophe.


    Umuto zählt an ihren Fingern nach. Das waren vier Punkte. Fehlt noch einer...


    Erwähnenswert ist vielleicht noch unser Militär. Leider haben die Jahre der Fremdbestimmung auch radikalere Kräfte hervorgebracht. Weite Teile des Staatshaushaltes fleißen in den Ausbau der Landesverteidigung. Not a pleasant development, if you'd ask me. Aber erzählen Sie das den Generälen oder dem Prime Minister. Die ticken da leider wie ein Großteil der Bürger in West Nerica. Es mag verständlich sein. Wir dachten schon einmal, dass unser Land und unsere Menschen nichts zu fürchten brauchen. Dann kamen die Sklavenhändler mit Gewehren.

    Ich persönlich teile ich diese Angst nicht. Die Welt ist eine andere heutzutage. Aber wie das eben mit Angst so ist - mit Objektivität ist es schwer gegen starke Gefühle anzukommen.

    Es freut mich, dass Sie es so sehen, Sir. Die Schätze Nericas sind oft schwerer zu entdecken als auf anderen Kontinenten. Aber sie sind da. Leider vergessen das viele der Damen und Herren in den Palästen Anticas gerne.


    Das ist in etwa so wie mit meinem Neffen. Außen eher hart, aber innen drin, da ist er noch der kleine verspielte und herzensgute Junge von früher. Es ist nur schwer für Frauen das zu erkennen. Schade eigentlich. Kleine Kinder in der Familie wären doch so wunderbar.


    Schneidet den Happen aus ihremBeju.


    Essen Sie, essen Sie! Die Kokosnuss mit den geriebenen Cassava Wurzeln schmecken besonders lecker wenn sie noch warm sind.

    Ein wirklich gemütliches Büro haben Sie hier. Und tatsächlich steht Beju bereit! Ich bin rundum begeistert!

    Ist bei Ihnen alles in Ordnung? Sie wirken so, als habe das unerwartete Treffen mit Ihrer Verwandtschaft Sie ein wenig aus dem Konzept gebracht.

    Ehm was? Das hier?


    Sie sind sicher größere Empfangshallen gewohnt. In Nercia ist man etwas beschiedener. Wir prahlen nicht gerne.


    Bafundi deutet auf den Tisch und bietet ihrem Gast einen Stuhl an.


    Mein Neffe. Ja, das war unerwartet. Taucht einfach so auf. Die Welt ist klein, isn't it?

    Macht einen enttäuschten Gesichtsausdruck.


    Noch immer nichts in Sicht? Das ist nicht gut, Napoleon. Eine Frau würde dir gut tun!


    Wir müssen jetzt auch leider weiter. Ich ... ähm ... arbeite ja schließlich.


    Bafundi schaut auf die leeren Gläser.


    Komm mich doch mal besuchen. Wir sollten viel öfter miteinander reden.

    Darf ich bitten Mr Reis?


    Inzwischen ist auch eine staubige Limousine vorgefahren, die auf die Gäste wartet um sie ins Foreign Ministry zu bringen.

    Es ist schwer Zeit zu finden mit dem Job. Es wäre leichter Urlaub zu nehmen wenn eine Hochzeit anstehen würde ... oder wenn es kleine Kinder zu bewundern gäbe, Napoleon.


    You should listen to your mom! It's about time, boy.


    Bafundi zieht die erwartungsvoll die Augenbrauen hoch und wartet auf eine Antwort ihres Neffen.

    Jaja gut. Sie hat ihre Momente. Das gebe ich gerne zu Lord Reis.


    Bafundi verdreht genervt die Augen.


    Aber das bedeutet nicht, dass du dich wie ein Teenager benehmen musst, Rose.

    Können wir jetzt?

    Stellt das leere Glas lautstark auf einen Tisch und springt auf.


    Baju. Sie müssen Beju probieren. Das sind gefüllte Kokosnuss-Pfannkuchen.

    Meine Großmutter hat sie immer gemacht als ich ein kleines Mädchen war. Unglaublich lecker. Das ist der perfekte Abschluss eines jeden Essens!


    Umuto zückt ihr Telefon und schickt eine Textnachricht an ihr Büro. Dann bemerkt sie den Offizier und nickt ihm gut gelaunt zu während sie ihrem Gast zuflüstert.


    Sie scheinen über die diplomatischen Kreise heraus zu sein, was? In Nerica sind Märkte immer auch Begegnungsstätten. Angesprochen zu werden ist nichts ungewöhnliches. Ich hatte Rose ja gesagt, dass es vielleicht besser wäre Sie direkt im Büro zu empfangen ... aber sie bestand ja darauf Sie hierher zu führen.


    Das gibts nur hier! Ist ein echter Geheimtipp Nericas.


    Bafundi schüttet sich und Reis nach. Sofort schüttet sie sich das zweite Glas rein.


    I'm talking about Ogogoro.


    Was wollen wir denn als nächstes essen? Haben Sie auf irgendetwas spezielles Lust Mr Reis?
    Was mögen Sie so? Süß, sauer, bitter ... oder umami?


    Umuto lacht ein bisschen zu laut über den eigenen Witz.

    Dazu trinken wir meistens Wasser.


    Bafundi wedelt ausladend mit den Händen und ein der Suya-Koch eilt mit zwei unbeschrifteten Flaschen und drei eher schlecht ausgespülten Gläsern herbei. Beide Flaschen enthalten eine durchsichtige Flüssigkeit.


    Den Ogogoro zuerst.


    Umuto öffnet eine der Flaschen und gießt allen ein.


    Ist für die Hygiene. Man weiß nie wie ernst die Leute es hier mit dem Spülen nehmen. Passen Sie auf, Sir.
    The juice of life is known to taste quite strong to foreigners.


    Mit diesem Kommentar leert sie das Glas und widmet sich wieder dem Fleisch.